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Ein Rücklick auf die Hallensaison (Autor: Holger July)

 
Einige OSC Leichtathletinnen haben in der abgelaufenen Hallensaison tolle Ergebnisse erzielt.

Besonders hervorzuheben ist der westfälische Meistertitel in der Altersklasse W 14 durch Olivia Altmann. Mit einer Bestleistung von 1,60 Meter zu den Westfalenmeisterschaften in Dortmund angereist, ließ sie sich auch nicht durch 2 Fehlversuche bei der Höhe von 1,56 Metern aus der Ruhe bringen und sprang direkt im ersten Versuch über die neue Bestleistung von 1,62 Metern, was ihr in einem hochklassigen Wettbewerb einen vorher nicht für möglich gehaltenen Titel einbrachte. In der deutschen Bestenliste belegt sie damit den dritten Platz.

Das sie auch Hürdenlaufen kann, zeigte sie am ersten Tag der 2-tägigen Meisterschaft. Mit Bestleistung von 9,89 Sekunden im Vorlauf über 60 Meter Hürden qualifizierte sie sich für einen der beiden Finalläufe, in dem sie ihre Vorlaufzeit mit 9,92 Sekunden bestätigte und damit den 8. Platz belegte.

Die gleichaltrige Coelestine Kapellari überzeugte ebenfalls über die 60 Meter Hürden Distanz mit 10,14 Sekunden und kam damit nah e an ihre Bestleistung von 10,07 Sekunden.

Zusammen mit Charlotte und Annemieke Ewens aus der Oberadener Trainingsgruppe zeigten Olivia und Coelestine ein couragiertes Rennen in der 4x200 Meter Staffel und belegten in ihren Zeitlauf hinter der LG Olympia Dortmund in 1:53,58 Minuten einen tollen 2. Platz. In der Endabrechnung aller Zeitläufe freuten sich die 4 Mädchen über den 4. Platz.

Maria Mário vom TuS kam in der 2. Staffel zum Einsatz und konnte wichtige Erfahrungen sammeln.

Die ein Jahr jüngere Maja Schmidt hatte ihre Westfalenmeisterschaften in Paderborn. Im Hochsprung belegte sie, obwohl sie sich beim Einspringen die Ferse geprellt hatte, mit guten 1,40 Mete rn den 6. Platz.

Dann kam mit den 60 Meter Hürden ihre Spezialdisziplin. Maja überzeugte im Vorlauf mit einem blitzsauberen Lauf und einer Steigerung ihrer Bestleistung um mehr als eine halbe Sekunde auf 9,96 Sekunden. Damit lag sie deutlich vor dem gesamten Teilnehmerfeld. Im Endlauf zeigte sie dann auch ihre Klasse und lag bis zur letzten Hürde klar in Führung. Leider kam sie dann an der letzten Hürde ins Straucheln und belohnte sich nicht mit dem erhofften Titel. Ihre beiden Läufe machen für die Freiluftsaison Hoffnung auf weitere gute Zeiten.

Mit Amelie Zeidler, Lisa Koch und Zoe Meyer aus der Oberadener Trainingsgruppe lief sie erstmalig in der 4x100 Meter Staffel. Läuferisch überzeugten die 4 Mädchen und platzierten sich zuerst unter den besten 5 Staffeln in Westfalen. Leider stellte das Kampfgericht dann aber fes t, dass ein Wechsel knapp außerhalb der Wechselzone stattfand, so dass es eine Disqualifikation gab. Auch hier zeigte sich das Potential, welches die Vier für die Freiluftsaison haben.