Die neue Strecke wurde gut angenommen

Ansprechende Zeiten bei den Männern lieferten auch Carsten Hönig mit 33:32 und Marvin Pufahl mit 34:55 ab und das als 800-m-Spezialist. Auch in den Jugendklassen lagen unsere Starter klar vorn. In der Grupppe U-18 verbesserte sich Jona Kreienfeld auf dem ersten Platz auf starke 36:42 Minuten vor Merih Hailemikael, der erst seit drei Monaten im Training ist,
auf 37:23 Minuten. Magnus Assmann holte sich mit neuer Bestzeit von 38:53 den ersten Platz in der Jugendklasse U-16.
Lara Kiene lief erstmals unter der 40-Minuten-Marke und wird bei den älteren Jugendlichen mit 39:37 Minuten in die westfälische Bestenliste einziehen. Die Frauen-Mannschaft mit Kiene, Walter und Grewatta lief hinter der LGO Dortmund und vor den LSF Münster mit zwei Stunden 3:54 Minuten auf den zweiten Platz. Die Zeit wird am Jahresende, wenn sie nicht verbessert wird,
in mehreren Bestenlisten erscheinen.

Mit 102 Läufern (nicht nur LSF) stellte Münster die meisten Starter vor Hamm mit 88. Wahrscheinlich waren es aus beiden Städten noch einige mehr, denn nicht alle geben ihren Wohnort oder Verein an. Wir haben auch immer wieder auswärtige Zuschauer, die hier früher mal gelaufen sind und gern an den Ort früherer Erfolge zurückkommen. So war der frühere deutsche Junioren-Meister Jürgen Fabian (u. a.bei uns Seriensieger 1984) und wollte irgendwo an der Strecke das Läuferfeld an sich vorbeilaufen lassen. Nur, es kamen keine Läufer - er stand irgendwo an der alten Strecke! Und Peter Gehrmann (Schloß Holte) war da, er hatte 1974 den ersten 25-km-Lauf in Hamm gewonnen. Zusammen mit Dr. Wolfgang Schlüter hat er den Hermannslauf vom Hermannsdenkmal in Detmold zur Sparrenburg in Bielefeld gegründet. Beide sind auch die Erfinder der "Deutschland-Staffel" von der dänischen Grenze zum Ammersattel bei Garmisch (= 1000 km) und Peter hat etliche Laufbücher
geschrieben. Wir hatten über die Jahre miteinander telefoniert, aber ich habe ihn nicht mehr erkannt.